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CheckPoint

CheckPoint: Managing ADQuery Suspected Service Account List

Solltet Ihr Identity Awareness [IA] mit ADQuery im Einsatz haben könnt Ihr die Option „Automtically exclude users wich are logged into more than X machines simultaneously“ aktivieren. Oder ihr müsst eure Windows Admins oder Servicedesk Mitarbeiter manuell vom ADQuery ausschließen [Excluded Users/Networks]. Warum ?
Sobald ein Benutzer ein „AD Security Login Event“  auslöst lernt die Firewall die IP Adresse des Benutzers und weist die entsprechende FW-Freischaltung die an dem AD-Konto gebunden ist dem System zu. Das kann durch die Anmeldung an einem System einer RDP Session, Zugriff auf Netzlaufwerke, Exchange oder sonstige Authentifizierung an der Domäne geschehen. Ein Admin loggt sich auf einer Vielzahl von Systemen ein und hat meistens andere Firewallfreischaltungen als ein normaler Anwender. Durch die Anmeldung auf einem System zu Support zwecken greifen jetzt also auch die FW-Freischaltunen des Admins. Um dieses zu verhindern solltet ihr die Service Accounts vom ADQuery ausschließen. Wird doch mal von einem Admin die Freischaltungen auf einem der Systeme benötigt kann dieser ich sich über das Captive Portal authentifizieren.
Solltet Ihr die Option „automatically exclude users“ aktiviert haben sucht IA alle 10min nach „service accounts“.  Die vermutlichen „service accounts“ werden in einer persistenten Datenbank gespeichert die auch einen Reboot überlebt.  Es ist es auf jeden Fall sehr hilfreich sehen zu können welche Benutzer auf dieser Liste stehen ggf. sobald mal einen von dieser Liste zu entfernen. Um die „service account“ Datenbank einsehen und verwalten zu können stehen euch folgende Befehle im Expert-Mode zur Verfügung.

adlog a control srv_accounts show Alle erkannten „service account“ anzeigen lassen
adlog a control srv_accounts find Den „service account“ Scan sofort starten
Adlog a control srv_accounts unmark <account name> Einen „service account“ aus der Datenbank löschen
adlog a conrol srv_accounts clear Alle „service account“ aus der Datenbank löschen
adlog a control reconf Wenn adlog a conrol ausgeführt wurde muss „reconf“ ausgeführt werden um die Änderungen zu speichern.

 

 

CheckPoint: Löschen alle Identity Awareness Sessions und Identitäten

Aus den verschiedensten Gründen kann es mal vorkommen da alle Identity Awareness Verbindungen und gelernte Identitäten aus der Datenbank gelöscht werden müssen.
ACHTUNG:
-In ClusterXL Umgebungen müssen die Befehle auf beiden Cluster-Geräten zeitgleich ausgeführt werden da diese zwischen den ClusterXL nodes synchronisiert werden.
-Da eine erneute „Authentifizierung“ der Clients erforderlich ist sollte das selbstverständlich nur in einem Wartungsfenster durchgeführt werden.

Clearing all Identity Awareness kernel tables:

[Expert@hostname]# fw tab -t pdp_sessions -t pdp_super_sessions -t pdp_encryption_keys -t pdp_whitelist -t pdp_timers -t pdp_expired_timers -t pdp_ip -t pdp_net_reg -t pdp_net_db -t pdp_cluster_stat -t pep_pdp_db -t pep_networks_to_pdp_db -t pep_net_reg -t pep_reported_network_masks_db -t pep_port_range_db -t pep_async_id_calls -t pep_client_db -t pep_identity_index -t pep_revoked_key_clients -t pep_src_mapping_db -t pep_log_completion -x -y

[Expert@hostname]# fw kill pdpd
[Expert@hostname]# fw kill pepd

CheckPoint: Logical Volume resize

Um die Festplatten in eurer Firewall zu vergrößern oder zu erweitern geht Ihr wie folgt vor. In diesem Fall habe ich das LV (Logical Volume) lv_current mit vorhandenen freien Speicher vergrößert. Falls Ihr eine weitere Festplatte eingebaut habt müsst Ihr das PV (Physical Volume) mit „pvcreate“ initialisieren. Danach einer VG (Volume Group) zuweisen mit „vgextend“

[Expert@fw-mgmt:0]# df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/mapper/vg_splat-lv_current
30G 25G 3.4G 88% /
/dev/sda1 145M 19M 118M 14% /boot
tmpfs 3.9G 0 3.9G 0% /dev/shm
/dev/mapper/vg_splat-lv_log
97G 51G 42G 56% /var/log
tmpfs 10G 0 10G 0% /ramdisk

[Expert@fw-mgmt:0]# pvs
PV VG Fmt Attr PSize PFree
/dev/sda3 vg_splat lvm2 a- 231.81G 91.81G

[Expert@fw-mgmt:0]# vgs
VG #PV #LV #SN Attr VSize VFree
vg_splat 1 3 0 wz–n- 231.81G 62.88G

[Expert@fw-mgmt:0]# lvs
LV VG Attr LSize Origin Snap% Move Log Copy%
lv_current vg_splat -wi-ao 40.00G
lv_log vg_splat -wi-ao 100.00G

[Expert@fw-mgmt:0]# lvextend -L +10G /dev/vg_splat/lv_current
Extending logical volume lv_current to 40.00 GB
Logical volume lv_current successfully resized

[Expert@fw-mgmt:0]# resize2fs /dev/vg_splat/lv_current
resize2fs 1.39 (29-May-2006)
Filesystem at /dev/vg_splat/lv_current is mounted on /; on-line resizing required
Performing an on-line resize of /dev/vg_splat/lv_current to 10485760 (4k) blocks.
The filesystem on /dev/vg_splat/lv_current is now 10485760 blocks long.

[Expert@fw-mgmt:0]# df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/mapper/vg_splat-lv_current
39G 25G 13G 66% /
/dev/sda1 145M 19M 118M 14% /boot
tmpfs 3.9G 0 3.9G 0% /dev/shm
/dev/mapper/vg_splat-lv_log
97G 51G 42G 56% /var/log
tmpfs 10G 0 10G 0% /ramdisk

CheckPoint Security Gateway Backup/Restore

cp1Hier möchte ich kurz die unterschiedlichen Backup/Restore Möglichkeiten auf einem Check Point Security Gateway beschreiben. Die Backups zu erstellen über WebGui oder CLI ist relativ einfach und gut beschrieben: CP_R77_Gaia_Installation_and_Upgrade_Guide – Backing Up

upgrade_export (restore)
-Es werden keine OS (SPLAT) Einstellungen gesichert. Es werden nur die Check Point Einstellungen gesichert.
Da hier keine OS Daten gesichert werden kann es z.B auf einen anderen OS importierte werden.
Ein upgrade_import auf einer anderen Hardware ist möglich, sowie der Import auf eine neue OS Version (Achtung der upgrade_export muss mit der neueren Version ausgeführt werden.)

backup (restore)
-Ein SPLAT Backup sichert sowohl die SPLAT OS Einstellungen als auch die Check Point Einstellungen. Kurz gesagt ein upgrade_export mit OS Einstellungen.
Der Restore setzt die gleiche Softwareversion und Hardware voraus.

snapshot (revert)
-Ein Snapshot ist meistens die besser Wahl als ein Backup. Es enthält neben den OS und CP Einstellungen zusätzlich auch die binary-files. Kurz gesagt es wird ein Image erstellt. Hier ist eine Wiederherstellung zwischen unterschiedlichen Versionen möglich.
Z.B. kann ich einen Snapshot auf R77.10 machen, dann das Upgrade auf R77.30 durchführen. Auf R77.30 kann ich ebenfalls ein Snapshot machen. Dies erlaubt mir jederzeit zwischen den Versionen zu wechseln.
Ein Revert ist nur auf derselben Hardware möglich. Versucht man ein Snapshot auf einer anderen Hardware wieder her zu stellen muss man die /etc/sysconfig/hwconf und /etc/modules.conf löschen (Werden automatisch bei Reboot erstellt) sowie die „hwaddr“ Zeilen aus der /etc/sysconfig/netconf.C
Achtung: Ihr benötigt genug freien Plattenplatz auf der Backup Partition, mein letzter Snapshot war 5,4 Gb groß. (Root Partition * 1,15)

CheckPoint failover commands

cp-clusterDie wichtigsten CheckPoint Befehle zum Thema Cluster „failover“.

cphaprob stat

Listet den Clusterstatus

cphaprob -a if

Status der Interface

cphaprob syncstat

Zeigt den Sync Status

cphaprob -reset syncstat

Sync Status zurücksetzen

cphastart/stop

Stopt den Cluster auf dem jeweiligen Gerät