R33NET BLOG Rotating Header Image

Know-how

BIOS Fehlersignale (Beep Codes)

Je nach BIOS-Hersteller gibt es unterschiedliche Fehlertöne. Detailliertere Infos erhaltet ihr im BIOS Kompendium.

Tip: Wenn Fehlersignale nach einem BIOS Update,einem Crash oder einem Umbau ertönen, sollten Sie unbedingt einen CMOS-Reset machen und den PC dann wieder neu starten.

AMI BIOS
1 lang Power on Self Test erfolgreich
1 kurz DRAM refresh Fehler
2 kurz Parity Fehler
3 kurz Base 64K RAM Fehler
4 kurz System timer Fehler Batterie leer oder Mainboard defekt
5 kurz Prozessor (CPU) Fehler
6 kurz Tastaturkontrollerfehler
7 kurz Virtual mode exception Fehler
8 kurz Grafikkarten Speicher Fehler
9 kurz ROM BIOS checksum Fehler
10 kurz Systemboard Fehler
11 kurz Cache Speicher Fehler
1 lang, 1 kurz Systemboard fehler
1 lang, 2 kurz Grafkkartenfehler
1 lang, 3 kurz Conventional/Extended memory failure
1 lang, 4 kurz Timer defekt
1 lang, 5 kurz Prozessor (CPU) Fehler
1 lang, 6 kurz Tastaturkontroller defekt
1 lang, 7 kurz Virtual Mode Problem
1 lang, 8 kurz Grafik Speicher Fehler
1 lang, 9 kurz Checksum Fehler
2 kurz, einmal lang Grafikkarten Kontaktfehler
2 lang, 2 kurz Videofehler
3 kurz, 3 lang, 3 kurz RAM defekt
Dauerton Netzteil defekt

Award
1 lang, 2 kurz Grafik-Problem (das System kann keine zusätzlichen Infos anzeigen)
1 lang, 3 kurz keine Grafikkarte oder defekter Grafikspeicher
hoch frequente beeps während Betreib CPU zu heiß
wiederholt hoch tief Prozessor (CPU)
wiederholt (endlos) Speicherfehler
alle anderen beep(s) Speicher

IBM
1 kurz Beep normaler start, computer ist ok.
2 kurz Beep POST error, zusätzlicher Fehlercode wird am Bildschirm angezeigt
kein Beep Netzteil, systemboard, prozessor fehler
dauer Beep Netzteil, Systemboard, Tastatur Problem
wiederholt kurzer Beep Netzteil oder Systemboard problem
1 lang, 1 kurzer Beep Systemboard Problem
1 lang, 2 kurze Beeps Grafikkarten Problem
1 lang. 3 kurze Beeps Grafikkarten Problem
3 lange Beeps Tastaturproblem

Post Diagnostic Codes:

100 – 199 Systemboard
200 – 299 Speicher
300 – 399 Tastatur
400 – 499 Grafik
500 – 599 Grafik
600 – 699 Diskettenlaufwerk und/oder Adapter
700 – 799 Math Coprocessor
900 – 999 Parallel Drucker Port
1000 – 1099 Alternate Printer Adapter
1100 – 1299 Asynchronous Communication Device, Adapter, oder Port
1300 – 1399 Game Port
1400 – 1499 Farb/Grafik Printer
1500 – 1599 Synchronous Communication Device, Adapter, oder Port
1700 – 1799 Festplatte and/oder Adapter
1800 – 1899 Expansion Unit (XT)
2000 – 2199 Bisynchronous Communication Adapter
2400 – 2599 EGA system-board Video (MCA)
3000 – 3199 Netzwerk Adapter
4800 – 4999 Internes Modem
7000 – 7099 Phoenix BIOS Chips
7300 – 7399 3.5" Diskettenlaufwerk
8900 – 8999 MIDI Adapter
11200 – 11299 SCSI Adapter
21000 – 21099 SCSI Fixed Disk and Controller
21500 – 21599 SCSI CD-ROM System

PHOENIX
Beep Code Beschreibung
1-1-3-3 CPU
1-1-4-3 I/O Initialisierung
1-2-1-1 Power Management Initialisierung
1-2-2-1 Tastaturkontroller
1-2-2-3 BIOS ROM checksum. BIOS austauschen, updaten
1-2-3-1 8254 timer initialisierung, Systemboard defekt
1-2-3-3 8237 DMA controller initialisierung, Systemboard defekt
1-3-1-1 Arbeitsspeicher defekt
1-3-1-3 Tastatur Kontroller.
1-3-3-1 Fehler im Arbeitsspeicher
1-3-4-1 Fehler im Arbeitsspeicher
1-3-4-3 Fehler im Arbeitsspeicher
1-4-1-3 Test CPU bus-clock frequency.
1-4-2-4 Chipset fehler
1-4-3-2 Cache Fehler
2-1-1-1 Prozessor (CPU) defekt
2-1-3-1 Video Konfiguration
2-1-3-2 Initialize PCI bus and devices.
2-1-3-3 initialisiere Grafikkarte.
2-1-4-1 Grafikkarte
2-1-4-3 Grafikkarte
2-2-1-1 zeige Prozessor Type und Geschwindigkeit
2-2-1-3 teste Tastatur
2-2-3-3 zeige "Press F2 to enter SETUP".
2-2-4-1 Teste Speicher zwischen 512 und 640k.
2-3-1-1 Teste expanded memory.
2-3-1-3 Teste extended memory address lines.
2-3-2-3 konfiguriere Cache registers.
2-3-3-1 Cache einschalten (extern und CPU caches).
2-3-3-3 zeige externe cache Größe
2-4-1-1 zeige Fehler Meldungen
2-4-1-3 suche nach Konfigurationsfehlern.
2-4-2-1 Teste Uhr
2-4-2-3 Teste Tastatur
3-1-1-3 RS232 port
3-1-2-1 parallel ports.
3-1-2-3 Re-initialize onboard I/O ports.
3-1-4-1 Initialisiere Disketten Kontroller.
3-2-1-1 Initialisiere Festplatten Kontroller.
3-2-1-2 Initialisiere local-bus Festplatten Kontroller.
3-2-4-1 Set up Power Management.
3-3-3-1 lösche F2 Meldung
3-3-4-1 Enter SETUP.
4-3-4-2 Initialisiere boot device.
4-3-4-3 Boot code was read OK.

Share

Route Summarization (Routenzusammenfassung)

Bei der Routenzusammenfassung geht darum, die Updates die zwischen den Routern gesendet werden möglichst klein zu halten. In diesem Beispiel werden wird die Routen des "Seville" Routers zusammen fassen.

image

An Seville sind die Subnetze 10.3.4.0, 10.3.5.0,10.3.6.0 und 10.3.7.0 angeschlossen, die alle die Subnetzmaske 255.255.255.0 haben. Als erstes stellen wir alle Subnetzadressen in Binärform da.

00001010 00000011 00000100 00000000 = 10.3.4.0
00001010 00000011 00000101 00000000 = 10.3.5.0
00001010 00000011 00000110 00000000 = 10.3.6.0
00001010 00000011 00000111 00000000 = 10.3.7.0

Jetzt ermitteln wir alle gemeinsamen Bits am Anfang aller Subnetze. Wir sehen das die ersten beiden Oktette in allen vier Subnetzen identisch sind also sind die ersten 16Bit identisch. Die ersten sechst Bits des dritten Oktetts stimmen ebenfalls überein. Das siebte Bit im dritten Oktett weist unterschiedliche Werte auf. Der gemeinsame Anteil der vier Subnetze umfasst die ersten 22 Bits, hier rot dargestellt.

Im nächsten Schritt erstellen wir eine Subnetzadresse für die zusammengefassten Subnetze.
Hier werden die gemeinsamen Bits notiert (ROT) und für die verbleibenden Bits binäre Nullen gesetzt. Sieht wie folgt aus.

00001010 00000011 00000100 00000000 = 10.3.4.0

Jetzt wird die Maske ermittelt. Wir setzten für die gemeinsam genutzten Bits Einsen (rot), für die bleibenden Bits setzen wir Nullen (grün)

11111111 11111111 11111100 00000000 – 255.255.252.0

Jetzt steht unsere zusammengefasste Route fest.

10.3.4.0 /22

Das ganze können wir mit Subnetting überprüfen. Die zusammengefasste Route sollte alle IP-Adressen der vier Subnetze umfassen. Der Adressbereich beginnt bei 10.3.4.0. Die erste gültige Adresse ist 10.3.4.1, die letzte 10.3.7.254. Als Broadcast-Adresse wird die 10.3.7.255 verwendet. Unsere zusammengefasste Route enthalt also alle IP-Adressen der vier zusammengefassten Routen und keine Fremdadressen.

Share

Domain Name System Security Extensions (DNSSEC)

Domain Name System Security Extensions (kurz DNSSEC)

ist eine Erweiterung des DNS, mit der Authentizität und Datenintegrität von DNS-Transaktionen gewährleistet werden. Ein DNS-Teilnehmer kann damit verifizieren, dass die durch den Server, mit dem er kommuniziert, gelieferten Zonendaten auch tatsächlich identisch mit denen sind, die der für die Zone autorisierte und die Zone signierende Server ausliefert. DNSSEC wurde als Mittel gegen Cache-Poisoning entwickelt, Serverauthentifizierung findet nicht statt. Eine Verschlüsselung von DNS-Daten ist in Rahmen von DNSSEC nicht vorgesehen.

Bild 1: Normaler Betrieb des Domain-Namen-Systems, bei dem verschiedene Server befragt werden, bevor der Nutzer zur gewünschten Seite www.berlin.de kommt.

Bild 2: Damit die Anfrage nach der Seite www.berlin.de nicht jedes mal um den Globus läuft, wird die IP-Nummer von www.berlin.de lokal oder beim Internetprovider im so genannten Cache gespeichert.

Bild 3: Beim so genannten Cache Poisoning gaukelt ein Angreifer/Hacker dem Cache durch massierte Anfragen eine andere IP-Nummer für die Seite www.berlin.de vor, was dazu führt, dass man auch nächstes Mal mit dem Short Cut auf den Server des Angreifers zugreift.

Bild 4: DNSSEC schafft eine zertifizierte Zone, die ein sicheres Surfen im Internet ermöglicht

Weiter Infos:

DNSsec Portalseite

DNSsec HowTo

DNSsec Testbed für Deutschland

Share

Domain Name System (DNS)

Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Seine Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung.

In Analogie zu einer Telefonauskunft soll das DNS bei Anfrage mit einem Hostnamen (dem für Menschen merkbaren Namen eines Rechners im Internet) – zum Beispiel www.renedreher.de– als Antwort die zugehörige IP-Adresse – zum Beispiel eine IPv4-Adresse der Form 80.67.28.2 oder eine IPv6-Adresse wie 2002:0:0:0:0:0:5043:1c02 – nennen.

DNS ist ein komplexes Thema, und das hier zu beschrieben würde jeden Rahmen sprängen. Anbei meine Notizen aus dem Examen 70-291. Hier werden auf ein paar Seiten die “basics” von DNS erläutert.

PDF: Erläuterung DNS “basics” Notizen von RDR aus 70-291

Share